Tag 16: Montag 10.9.2012

Ich schrieb ja schon viel von der Weite dieses Landes. Gestern bei unserem Flug nach Cairns erlebten wir es noch eindrücklicher. Einfach riesen riesen Flächen kaum bewohnt breiten sich aus. Es war ja Nacht als wir hier landeten. Und heute morgen, diese Aussicht vom Balkon direkt aufs Meer. Die Pics von unserem Zimmer schickte ich ja gestern noch. Das Allerbeste wir hatten die ganze Nacht nicht kalt. Kunststück bei 20 Grad gegenüber den 0 - 2Grad im Outback. Nach einem ausgiebigen Frühstück war eine Stadtbesichtigung angesagt. Diese grünen Flächen und kein Sand, gepflegte Häuser und auffallend viele Schweizer und Deutsche. Am Nachmittag genossen wir dann einige Stunden am Pool. Der liegt direkt neben dem Meer und ist riesengross. Im Meer selber kann man hier nicht baden. Denn 1. ist es ein Schlammstrand und 2. gibt es Krokodile. Leider, obwohl Ausschau haltend, bekamen wir keines zu Gesicht. Bald glaube ich die australische Tierwelt will sich von uns nicht fotografieren lassen :-(:-(
Für's Nachtessen führten uns Marcel+Anja ins Wool Shed eines der bekannteren Packpacker-Lokale. Für uns auch wieder ein Erlebnis. In einem etwas ruhigeren Lokal genossen wir den warmen Abend :-)

Tag 15: Sonntag 9.9.2012

Heute mussten wir uns endgültig von unserem Flitzer trennen. Mit einem Pancake Breakfast (gibt es jeden Sonntag im Big4 Mac Donell) verabschiedeten wir uns endgültig. Nun noch einmal hinein in die Stadt. Anja möchte auch noch einen Barmah-Hut. Wer sucht der findet. Anja ist total happy. Mir hätte auch einer gepasst.... Martina du kennst das ja, der hätte nicht nur das doppelte, nein fast das 4fache gekostet. Bei einem XXXX Gold vertreiben wir uns die Zeit bis zum Abflug nach Cairns, indem wir noch einmal die Aborigines beobachten, was überhaupt nicht uninteressant ist.
Nun sitzen wir im Flugzeug geniessen einen sehr guten Imbiss und ich nutze die Zeit zum Schreiben.
Das muss ich auch einmal festhalten. Die Einwohner oder auch Touris sind äusserst freundlich und auch neugierig. Oft wird man einfach so angesprochen und daraus entwickeln sich gute Gespräche. Könnten wir (CH) direkt etwas lernen. Für heute sage ich gute Nacht und melde mich morgen wieder aus Cairns.

Tag 14: Samstag 8.9.2012

Nachdem wir die letzten Tage eine riesen Strecke zurücklegten, geniessen wir heute den 1. Ruhetag. Einmal etwas länger schlafen und dann gediegen Frühstücken. Danach erst gings los. Als erstes mussten wir den Todd River durchqueren. Der hatte seit langem nicht mehr soviel Sand wie jetzt. Die Einheimischen sind froh, haben sie doch ende September das grosse Bootrennen. Da rennen sie mit Booten ohne Boden um die Wette und zum Schluss bekämpfen sich 2 Kriegsschiffe mit Mehlbomben. Das passt zu dieser Stadt. Mit ca 29'000 Einwohner ist sie der grösste Ort im Umkreis von 1500 km. 10% davon sind Aborigines. Aber man spürt förmlich wie randständig diese Gruppe ist. Unser Interesse galt heute den Aboriginal Art Works. Einfach faszinierend. Franz siehst du, was wir gekauft haben? Der auf Meinis Kopf gehört dir:-)
Am Abend galt es endgültig Abschied nehmen von unseren Campern. Morgen geht es an die Ostküste.

Tag 13: Freitag 7.9.2012

Diese Unterkunft die wir in Yulara hatten, war einfach der Hammer. Ich gebe diesem Platz 5 Sterne. Leider konnten wir ihn viel zu wenig nutzen. Hiess es doch um 5Uhr aufstehen (ihr habt richtig gelesen 5Uhr). Aber es war nicht für die Katz. Der Sonnenaufgang am Uluru war einzig. Obwohl grausig kalt, wie in den 1. Tagen im Süden, hat es sich gelohnt.
Zum Aufwärmen gabs zum Schluss einen heissen Kaffee im Culture Center und wieder rein in den Camper. Nach 3250km endeten unsere Camper-Ferien in Alice Springs. Nun geniessen wir 2 Tage diese Stadt und dann lasst euch überraschen wie's weiter geht. :-)

PS: Wir wünschen den Grööblern ein super geiles, gelungenes und gewinnbringendes Fest!

Tag 12: Donnerstag 6.9.2012

Jetzt muss ich mal was über Trucks schreiben. Wir sitzen jetzt gerade beim Frühstück neben dem Kulgera Roadhouse und können diesen riesigen Gefährten zuschauen die auf dem Stuart Highway vorbei düsen. Ihr müsst euch vorstellen bei uns sind die Längsten 18,75m und hier 53,5m. Also auch für mich faszinierend und nicht nur für Meini.
Schon geht's wieder los. Noch weiter in Australiens Outback. Drei Mal dürft ihr raten wohin der Weg uns heute führte. Natürlich zu den heiligen Bergen der Aborigines. Sehr, sehr eindrücklich diese zwei Berge, der Uluru und der Kata Tjuta. Vor allem, wenn man sich auch noch über die Lebensart der Aborigines erkundigt. In Yulara gleich neben dem Nationalpark haben wir unser Nachtlager eingerichtet. Diese Anlage kann ich nur empfehlen.

Tag 11: Mittwoch 5.9.2012

Heute hiess unsere Strecke Coober Pedy - Kulgera. Nach einer ziemlich unruhigen Nacht (wir erlebten einen Sandsturm mit 100 und mehr Std/km Geschwindigkeit in unserem Camper fühlte es sich wie in einem schaukelnden Schiff an) mussten wir natürlich unbedingt noch Coober Pedy besichtigen. Ganz wichtig waren natürlich Opale die es zu kaufen gab:-) Einen Kaffee in einem unterirdischen Kaffeehaus (hier wohnen übrigens die meisten Einheimischen unter der Erde) und nachher noch bei der Big Winch Fotos und noch Opale selber finden, gings dann wieder ab. Heute "nur" 420 km. Welches Erlebnis auf dem Highway. Wir überholten 2 Einfamilienhäuser 8,6m breit + 26m lang. Ein gewaltiger Konvoi mit 4 Begleitfahrzeugen. Nun im Northern Territory angekommen, genauer im Kulgera Roadhouse und jetzt ist gerade Happy Hour:-). Wir geniessen nun (Menge bleibt geheim) Queensland Diesel! Darum wird der Blog jetzt und nicht vor dem Schlafen gehen geschrieben:-):-)

Tag 10: Dienstag 4.9.2012

Endlich waren wir mit Hüten und Flip Flops eingedeckt und es hiess Abschied nehmen von Port Augusto. Übrigens der Ort mit der gesprächigsten öffentlichen WC Anlage. Mit kurzen aber lebensnotwendigen (Kaffee und natürlich für Pics) Pausen hielten wir in Pimba, Lake Heart einer der vielen riesigen Salzseen und in Glendamo (allein wegen der Ortstafel). Nach gut 550 km sind wir dann in Coober Pedy einem Opalminendorf angekommen. Obwohl hier erst Frühlingsbeginn ist tragen wir kurze Hosen und Trägershirt. Das heisst wir sind restlos im Outback angekommen. Inzwischen sahen wir auch viele einheimische Tiere (Kängurus, Wombats, Emus usw.) aber leider nur am Strassenrand liegend😪 zum Teil fast eklig. Wieder einmal tschüss an alle bis zum nächsten Mal😘

Tag 9: Montag 3.9.2012

Und wieder legten wir Kilometer um Kilometer auf dem Highway zurück. Von nun an zieht es uns immer mehr Richtung Norden. Wenn wir gestern von riesigen Weiten berichteten, wurden wir heute eines Besseren belehrt. Es ist einfach alles riesig. Unglaublich diese Windparks. Leider für ein Foto viel zu weit weg. Für dich Martina dafür ein lachender Pa. Im lauschigen Städtchen Port Pieri deckten wir uns für die nächsten Tage mit Getränk (alkoholfrei😉) und Lebensmittel ein. Hiess es jetzt Abschied nehmen von der grünen Oase und hinein in die rotsandige Steppe. Martina warst du wirklich "immer nur" in Singapore? Am späten Nachmittag in Port Augusta angekommen, gab es bei traumhaften Temperaturen das 1. BBQ ergänzt mit einem (2,3) kühlen Carlton Draught.

Tag 8: Sonntag 2.9.2012

Unser heutiges Ziel: Adelaide. Aufräumen (gestern hatten wir noch "grosse" Wäsche und der Tumbler funktionierte nicht richtig😠) und los gings. Zur Anmerkung: wir stehen jeden Morgen um 7.00h auf. Diese Weiten und ab und zu wieder einmal ein Dorf oder Städtchen nach xxx km. Diese Ländereien und diese Trucks.... Da ist die Schweiz wirklich nur mini Ausgabe. Und dieser Verkehr den wir heute hatten. Mindestens das 100fache. Kreuzten uns in 2 Stunden doch ca 300 Autos😊Am frühen Nachmittag erreichten wir Adelaide. Gerade richtig um auch diese Stadt etwas kennen zu lernen. Etwas altertümlich aber doch ganz speziell. Während ich den Bericht fertig schreibe, planen die anderen die Reiseroute für morgen☺😊

Tag 7: Samstag 1.9.2012

So heute wird der Beschluss gefasst, dass wir einen "Ruhetag" einschalten. Das heisst: Wir müssen einmal Kilometer zurücklegen und dürfen die Gegend nur aus dem Auto betrachten. Einen kurzen Halt gibt es bei The Arch und The London Bridge und natürlich in Warrnambool bei der Whale nursery. Leider sahen wir keine Wale sondern unverwegene Surfer die trotz der Kälte versuchten auf den Wellen zu reiten. Noch einen kurzen Einkaustrip (dieses Mal aber nur Lebensmittel) und dann gings zügig voran. Kurz vor Ende der Great Ocean Road zweigten wir ins Landesinnere ab und gelangten so nach Casterton. Ein schönes so richtig nach altem Stil aussehendes Städtchen. In einem Tante Emma laden machten wir Halt und liessen uns von einer netten älteren Dame den Weg erklären. Ich glaube sie hatte riesig Freude an uns. Schenkte sie doch jedem eine Anstecknadel mit Känguru oder Koala. Zuerst an riesigen Rinderherden, nachher an Schafherden und schlussendlich über die "Weinstrasse" erreichten wir Keith. In South Australia konnten wir endlich Schal, Fleecer und Windjacke ablegen. Bei herrlichem Sonnenschein durften wir die unbeschreiblich schönen und riesigen Flächen bestaunen. Schon ging wieder ein herrlicher Tag zu Ende.

Tag 6: Freitag 31.8.2012

Wow, gut geschlafen. Trotz grosser Kälte, starkem Regen (wirkt ja beruhigend) und Wind. Danke, Raphi, für den warmen Schlafsack. Beim Frühstück wird die heutige Route festgelegt. Unser Ziel: Portland. Die Strecke der Küste entlang ist traumhaft und unbeschreiblich. Der Fotoapparat läuft heiss. Kurz vor Apollo Beach blinkte der Camper vor uns (Anja+Marcel) rechts Richtung Otway Fly. Wohin führen uns die Zwei? Marcel hat wieder eine Überraschung bereit. Er kennt soviel von seinem letzten Aufenthalt. Otway ist Nationalpark. Nun heisst es wieder einmal aussteigen, gute Schuhe und vor allem warme Kleider anziehen. Wir begeben uns in den Regenwald. Was für ein Anblick. Einfach unbeschreiblich. Hoffentlich sind die vielen Fotos gut geworden.
Unser Aufenthalt in diesem einzigartigen Wald dauerte einfach etwas länger (wir bereuen es aber überhaupt nicht) Wir müssen einfach unseren Fahrplan ändern. Nach einem Kaffeehalt in einem eindrücklichen Museum (eine umgebaute Scheune mit Laden und Cafe) und bei den Twelve Apostles landeten wir in Port Campell. Wieder wurde uns ein genialer Platz gleich neben den Waschanlagen zugeteilt, was in dieser Jahreszeit sehr angenehm ist. Nun geniessen wir noch einen Schlummerbecher nach einem wirklich feinen Nachtessen und schon wieder heisst es gute Nacht. Seht ihr hinter dem Fenster? Das ist unser neuer Reisebgleiter.

Tag 5: Donnerstag 30.8.2012

Nun heisst es schon wieder Abschied nehmen von St. Kilda, Melbourne, auf's Taxi warten und ab geht's. Wir wollen doch nicht nach Sydney zurück wir möchten einfach zu unserem Camper😊Die Fahrt kommt uns ewig vor. Wow, die Autos warten auf uns und sie sehen mega cool aus. Ford Transit Euro Tourer mit allem ausgestattet inkl. Nasszelle. Es folgt die grosse Instruktion, die Rucksäcke der "Jungen" und die Koffern der "Alten" verräumt und die Post geht ab. Zum 1. Mal sind wir froh dass wir das rechts/links schauen schon geübt haben. Das links Fahren ist eine ziemliche Umstellung. Unser Ziel ist Geelong am Tor zur Great Ocean Road, da es so gut läuft geht es sogar ein Stück weiter bis Torquay an den riesigen Surfer Strand Bells Beach und trotz nur ca 11 Grad (hier ist ja erst ende Winter) sehen wir einen Surfer dem es anscheinend gut gefällt. Anglesea ist für heute Endstation. Unter lauschigen Bäumen bekommen wir unseren Standplatz (Schatten brauchen wir ja bei diesen Temperaturen). Wir wollen ja noch nicht schlafen. Darum geht's auf Känguru-Suche und wir entdecken auch. Hier auf einem Golfplatz. Was steht hier: betreten nur für Mitglieder gestattet. Gefahr wegen angreifenden Kängurus und fliegenden Golfbällen. Wir haben uns als Guest eingetragen ein super Nachtessen genossen und so durften wir doch auch die Skippys suchen😄 Gut eine Stunde Fussmarsch zurück zum Camper und wir sind froh dass wir in die warmen Schlafsäcke schlüpfen können😔

Tag 4: Mittwoch 29.8.2012

Heute gehen wir es etwas ruhiger an. Nach einem guten Frühstück suchen wir die Orong Cresent 62 auf. Hier wohnt meine "Schwester". Bei Kaffee und Kuchen konnten wir Erinnerungen austauschen. Wir sahen uns vor gut 10 Jahren das letzte Mal. Am Nachmittag war dann shoppen angesagt. Keine Angst wir kauften fast nichts. (Zur Freude unserer Männer) Wohlverdient und bei herrlichem Sonnenschein (es war eigentlich Regen und max 13 Grad angesagt) geniessen wir 1(2) Bier an der South Wharf. Zu Fuss gehts dann zurück nach St. Kilda wo wir den letzten Abend in Melbourne bei einem guten Nachtessen ausklingen lassen.

Tag 3: Dienstag 28.8.2012

Melbourne: Primeli blühen, Mandarinen in den Regalen. Es beginnt der Frühling. Ein heftiger, kalter Wind weht und wärmere Kleider sind gefragt. Die viereckige Stadtrundfahrt mit dem City-Circle-Tram und anschliessende City Walk ist heute angesagt. Kaum zu beschreiben was wir heute alles erlebt und gesehen haben. Diese Stadt lebt so von Gegensätzen. Mit müden Beinen und voll geladen mit tollen Eidrucken setzen wir uns noch einmal ins Tram und fahren zur Beach. Mit Sonnenuntergang und den Blick über die weite des Meeres beenden wir diesen wunderbaren Tag

Tag 2: Montag 27.8.2012

Rrrrring, rrrrrring - was soll denn dass? Der Wecker ruft und es ist doch erst 6.40 AM! Aber das muss sein. Wir wollen doch Sydney bei Tag sehen. Also auf und nach einem richtig Englisch-Frühstück gehts ab. Mit der City Rail bis Milsons Point (das liegt ganz unten am Hafen neben der Harbour Bridge) dann auf Schusters Rappen zurück mit Abstecher auf den Tower und natürlich auch zum Shopping.
Nun sitzen wir schon wieder am Flughafen. Was gehört dazu? Der Zufallsgenerator hat schon wieder mich beim Chekking ausgewählt.
Um 17.15 PM geht's Richtung Melbourne

Tag 1: Sonntag, 26.8.2012

Es fängt ja gut an. Ich glaube die Ausis wollen mich nicht. Schon in Zürich und dann auch in Singapore wurde ich beim Checking extra kontrolliert und das natürlich zur vollen Freude von Meini und Marcel. Nun nach bald 22 Stunden im Flugzeug sind wir gut in Sydney gelandet. Da erwartete uns Anja schon. Ab ins Taxi und zum Hotel, Gepäck ins Zimmer und jetzt? Sind wir müde? Nein überhaupt nicht wir müssen doch Sydney by Night erleben, also ab. Zu Fuss geht's über den Hyde Park zur Harbour Bridge und natürlich zur weltberühmten Oper. Schlussendlich nach einem Schlummerbecher sind wir dann total müde ins Bett gefallen.

Der Countdown läuft

Jupiiii, mein letzter Arbeitstag vor der grossen Reise war gestern.
Und jetzt.....
Waschen, bügeln, aufräumen, Liste noch einmal durchchecken.....
Die Koffern stehen auch schon bereit und meine Nerven?

Nein, nein... etwas nervös darf man ja sein.

Aber die Vorfreude ist riiiieeeeesig!!!!!!

Und jetzt nur noch vier Mal schlafen